2. April 2020

ai-zurich: ML-Expertenwissen, mobile romance und KI als Künstlerin

Über 400 Gäste aus dem DACH Raum, über 90 Gäste in einem Online-Workshop gleichzeitig und über 9 Stunden Livestream aus der aiaibot-Lounge. Das war die ai-zurich Online-Konferenz am 26. März 2020 in Zahlen. Und wir waren als Platinpartner dabei. Das Programm war voller Überraschungen: KI-generierte Keynotes, romantische Chatbot-Experimente und KI von BSI als Networking-Kuppler.

Sophie Hundertmark, Gründerin von ai-zurich, Mischa Stähli, ai-zurich Partner, und ihr Team haben ein beeindruckendes Programm auf die Beine gestellt. Weniger als zwei Wochen blieben ihnen Zeit, die ursprünglich als Offline-Event geplante Konferenz in den virtuellen Raum zu verlagern. Der Qualität der Keynotes, Talks und Workshop tat dies keinen Abbruch. Von uns gab es unter anderem KI zum Ausprobieren. Alles was die Konferenzteilnehmer dafür brauchten, war ihr Smartphone und einen QR-Code von uns. Nach dem Scannen konnten sie sich dank BSI Match von einer KI mit gleichgesinnten Networking-Partnern vernetzen lassen. So war der Austausch zwischen den Konferenzgästen auch digital gegeben. Am Ende des Tages hatten sie dann die Möglichkeit, die Konferenz mittels Face Feedback – lächeln vs. grummelig schauen – zu bewerten und dabei auch gleich auszuprobieren, wie clever die KI von BSI ist, die dahintersteckte.

Das waren meine Highlights:

  • There is art in artificial:  Dennis Lück, JvM Limmat, wollte so wenig Arbeit wie möglich und liess seine Keynote von einer KI schreiben (auch hier hatten wir unsere Finger im Spiel). In seiner Keynote zeigte er, wie sein Experiment funktioniert und was er dabei gelernt hat. Kann KI Kreativität und was hat Marketing Automation damit zu tun? Seine Learnings:
  1. KI ist erst einmal ganz viel Hand- und Hirnarbeit.
  2. Person statt Persona: KI erlaubt One-to-One-Marketing und Hyperpersonalisierung.
  3. Die KI ist wie ein Bibliothekar, der seine Kundschaft und ihre Vorlieben perfekt kennt.
  4. Das beste Training für eine KI: Fehler machen.
  5. Künstliche Intuition ist vielleicht der passendere Begriff als Künstliche Intelligenz.
  6. Statt Marketing Automation sollte Automatized Marketing Personalisation das Ziel sein.
  7. KI bietet Kreativen neue Inspiration, dank Augmented Human Creativity.
Aber am besten schauen Sie selbst, es lohnt sich!: https://www.youtube.com/watch?v=YhykElFKW1I
  • Romantisches KI-Experiment: Christoph Süess, Chatbot-Experte bei Paixon, hat es sich bei seinem Chatbot-Experiment zum Ziel gesetzt, ein digitales Abbild seiner Partnerin zu erschaffen und teilte seine Take-aways mit der AI for Business-Community. Was er dafür vor allem brauchte: Eine gute Datengrundlage, d.h. viele strukturierte Daten seiner Freundin. Er fütterte dann den Algorithmus mit 40 000 WhatsApp-Nachrichten, dem gesamten Chatverlauf von seiner Partnerin und ihm. Christoph Süess zeigte auf, dass neben den strukturierten Daten auch die Semantik und der sprachliche Kontext relevant sind, um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen und erklärte anschaulich, was bei KI-Experimenten noch alles zu beachten ist.
Ob ihm das Ergebnis geglückt ist, können Sie hier herausfinden:
https://www.youtube.com/watch?v=jRodL0lMxek&feature=youtu.be
  • Die Demokratisierung von KI: Chris Rusche, BSI Innovator, aus Japan zugeschaltet, zeigte auf, warum die Automatisierung der Entscheide die nächste Revolution darstellt, die unsere (Arbeits-)welt massgeblich verändern wird. Er argumentierte, dass die grossen Unternehmen – die Dinosaurier – die Gewinner des Zeitalters der Automation sein könnten. Denn Maschinelles Lernen (ML) braucht zwei Dinge: eine Lernstrategie und Daten. Und Daten haben die Dinosaurier viele. Christoph Bräunlich, ML-Experte bei BSI, nahm anschliessend den Ball auf und zeigte Möglichkeiten auf, wie auch Unternehmen mit geringerer Datenpower und Rechenleistung von KI profitieren können. Die Zuhörer erfuhren, wie BERT für intelligente Texterkennung im Kundenservice eingesetzt werden kann.
Leider verpasst? Im Rahmen unserer BSI Webinar Weeks haben Sie die Chance, von Christoph Bräunlich mehr zum Thema KI zu erfahren: https://www.bsi-software.com/webinare

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